CDU Bergedorf News

15.05.2013

Dietrich Wersich zu Gast in Bergedorf - 2 Jahre SPD-Senat: Ausreichend ist uns nicht gut genug

Von: Matthias Lloyd

Der Wahlkreisabgeordnete Dennis Gladiator hatte den Oppositionsführer und Vorsitzenden der CDU-Bürgerschaftsfraktion Dietrich Wersich zur Diskussion mit den Bergedorferinnen und Bergedorfern ins Ramada Hotel geladen. Rund 50 Bergedorfer hatten sich eingefunden, um eine Bilanz nach zwei Jahren SPD-Senat zu ziehen.

Neben übergeordneten Themen wie dem Rückkauf der Stromnetze durch die SPD und den damit verbundenen fatalen Folgen für den Hamburger Haushalt, kamen insbesondere Themen zur Sprache, die Bergedorf derzeit bewegen. So äußerten sich sowohl Wersich als auch Gladiator ablehnend zu den Frackingvorhaben der Firma Exxon in den Vier- und Marschlanden.Auch hinsichtlich der Errichtung von neuen oder höheren Windenergieanlagen steht die Bürgerschaftsfraktion mit Dietrich Wersich hinter dem Entschluss der Bergedorfer CDU mit Dennis Gladiator. So gab es keine zwei Meinungen darüber, dass die Belastungsgrenze der Bürgerinnen und Bürger erreicht ist und somit der Bau von neuen Windenergieanlagen abgelehnt wird. “Schon jetzt ist es nicht mehr möglich den erzeugten Strom in Gänze einzuspeisen. Wozu also neue Windenergieanlagen? Zudem ist es nicht nachvollziehbar, warum andere Bundesländer weitaus großzügigere Abstandsflächen zur Wohnbebauung vorhalten, als Hamburg.“ gab Wersich zu bedenken.

Empört zeigte sich Gladiator auch hinsichtlich des Bürgerentscheides zum Thema Windkraftanlagen: “Der von der SPD formulierte Text stellt die Bürgerinitiativen mit den Kernkraftbefürwortern in eine Ecke. Das ist eine glatte Täuschung der Menschen! Es geht bei dem Bürgerentscheid nämlich in keiner Weise um das Kernkraftwerk Krümmel, sondern den Erhalt der Kulturlandschaft Vier- und Marschlande und den Schutz der Menschen vor den Immissionen der Windräder“, so Gladiator.   

Gladiator und Wersich waren sich weiterhin darüber einig, dass die Situation der Bergedorfer Museen nach deren Herauslösung aus der Stiftung genau beobachtet werden müsse. So darf das historische Gedächtnis Bergedorfs mit dem Bergedorfer Schloss und dem Rick Haus keinesfalls weiter geschwächt werden. “Dass dies angesichts der Sparmaßnahmen, die die Bezirke auf Anweisung des Senats zu erfüllen haben schwierig wird, begreifen wir als Herausforderung. So darf es weder einen Ausverkauf der Museen noch einen der bürgernahen Verwaltung in Bergedorf geben.“ 

Abschließend stellte Dietrich Wersich fest, dass der Senat sich auf den Projekten der CDU-Senate wie beispielsweise IBA und IGS ausruhe, keine neuen Impulse für die Stadt setzte und Hamburg langsam aber sicher zurück in den SPD-Dornröschenschlaf falle. Dieser Entwicklung muss entschieden mit neuen Ideen und  richtungsweisenden Signalen entgegengetreten werden.

Die CDU werde dabei nicht nur Kritik am Senat üben, sondern auch weiter eigene konstruktive Vorschläge einbringen. Das sei der Anspruch der CDU-Bürgerschaftsfraktion, so Dennis Gladiator.

 

Bilder von der Veranstaltung



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