CDU Bergedorf News

09.01.2015

Flugblatt zur Windenergie in Bergedorf

Liebe Vier- und Marschländer , liebe Bergedorfer,

wir möchten Ihnen anlässlich der bevorstehenden Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft am 15. Februar versichern, dass wir uns auch weiterhin für den Erhalt der einmaligen Kulturlandschaft der Vier- und Marschlande im Bezirk Bergedorf einsetzen werden. Die auffälligsten und weitreichendsten Veränderungen werden wir in den nächsten Wochen in Neuengamme zu Gesicht bekommen, wenn trotz unser aller Bemühungen und eines mit überragendem Ergebnis gewonnenen Bürgerentscheids leider die ersten 150m hohen „Windriesen“ im Landgebiet ihren Betrieb aufnehmen werden.

Die CDU Hamburg und allen voran die CDU Bergedorf mit ihren örtlichen Vertretern haben sich bei aller Notwendigkeit der Energiewende (dies ist von allen Kritikern unbestritten) bereits seit vielen Jahren gegen den jetzt erfolgenden Ausbau der Windenergie in den Vier- und Marschlanden ausgesprochen.

Zur Bürgerschafts- und Bezirksversammlungswahl im Februar 2008 (24.02.2008) lautete es im Wahlprogramm der CDU Bergedorf:

„Keine weiteren Windkraftanlagen in den Vier- und Marschlanden“.

Zur vorgezogenen Neuwahl im Februar 2011 (20.02.2011) formulierten wir als CDU Hamburg:

„Um den Umwelt- und Klimaschutz in Hamburg auch weiter zu fördern, werden wir  u.a. Kopplungstechnologien, die Windenergie in Wasserstoff oder Biogas speichern, stärker fördern.“

Die E.ON-Gruppe baut derzeit ihre zweite Pilotanlage für „Power to Gas“ in Hamburg Reitbrook (Grundsteinlegung 24.06.2013), die 2015 ihren Betrieb aufnehmen wird. Die erste Power-to-Gas-Anlage des Unternehmens  steht im brandenburgischen Falkenhagen! Diese positive Entwicklung, nämlich Lösungsansätze zur Speicherung und Umwandlung überschüssiger Windenergie zu finden, gehen noch auf den CDU geführten schwarz-grünen Senat zurück!

Und als CDU Bergedorf legten wir weiteren Fokus auf diese Position, indem wir in unserem lokalen Programm formulierten:

„Keine weiteren Windkraftanlagen in den Vier- und Marschlanden genehmigen und das Repowering nur unter besonderer Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten der Kulturlandschaft und der Auswirkungen auf die Anwohner ermöglichen.“

Auch im gerade abgelaufenen Jahr haben wir uns dieser Aufgabe mit unveränderter Deutlichkeit verschrieben und erneut auch im Rahmen der Bezirksversammlungswahl 2014 im Programm, „40 Lösungen für Bergedorf“ deutlich Stellung zum Ausbau der Windenergie bezogen:

            „Keine zusätzlichen und/oder höheren Windenergieanlagen. Wir unterstützen die Ziele des Bürgerentscheids Windkraft auch weiterhin.“

In unseren Bemühungen haben wir dabei kräftige Unterstützung aus Reihen der CDU Bürgerschaftsfraktion, vor allem auch unseres Bürgermeisterkandidaten und Fraktionsvorsitzenden Dietrich Wersich, unserer inzwischen gewählten Bundestagsabgeordneten Dr. Herlind Gundelach und nicht zuletzt durch Peter Altmaier, unseren ehemaligen Bundesumweltminister und aktuellen Chef  des Bundeskanzleramts und Bundesministers für besondere Aufgaben, erhalten. Stets und trotz aller Notwendigkeit der Energiewende nach dem Motto  „Windkraft-Energie mit den Menschen und nicht gegen  die Menschen“.

Leider haben alle Bemühungen und Anhörungen, inklusive des gewonnenen Bürgerentscheids, weder bei den SPD-Bürgerschaftsabgeordneten noch bei den Mitgliedern des Hamburger  Senats das nötige Gehör gefunden.

Sie liebe Vier- und Marschländer und Bergedorfer können anlässlich der Bürgerschaftswahlen nochmals ein deutliches Zeichen setzen und dem Senat zeigen, dass dies „kein ordentliches Regieren“ war bzw. ist.

Gehen Sie zur Wahl oder machen Sie Gebrauch von der Briefwahl und unterstützen Sie die Kandidaten der CDU Bergedorf und damit die CDU Hamburg.

Vielen Dank!



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