CDU Bergedorf News

11.09.2014

Öffentliche Veranstaltung der CDU Vier- und Marschlande „Neue Ausweisung und Nutzung des Marschbahndamms von Tatenberg bis Altengamme“

Der Ortsvorsitzende Bernd Capeletti und der Fachsprecher im Regionalausschuss, Jörg Froh, hatten am Samstag, den 13 September 2014, zu einer Bürgerveranstaltung in das Lokal Teufelsort (Meyns), eingeladen.

 

Der große Saal war mit seinen knapp 60 Sitzplätzen fast voll belegt. Grund für die Veranstaltung war eine neue Vorlage der Verwaltung zum Kraftfahrzeugverkehr auf dem Marschbahndamm, die zukünftig eine erhebliche Einschränkung darstellen würde. Außerdem steht zu befürchten, dass auch der Reitverkehr stark eingeschränkt würde.

Zu Beginn erläuterte Bernd Capeletti die unterschiedlichen Ausweisungen zwischen Tatenberg und Kirchenheerweg, zum Teil als sogenannte Grünanlage und zwischen Kirchenheerweg und Altengamme als öffentliche Wegefläche nach dem Wegegesetz. Je nach Ausweisung ist z.B. das Reiten an einem Abschnitt grundsätzlich erlaubt und bedarf woanders der Genehmigung. Diese Ungleichheit in den Regelungen wollen wird nicht akzeptieren, weshalb unsere Position lautet:

„Der Marschbahndamm muss in voller Länge durchgehend von Tatenberg und Altengamme, ohne Einschränkung für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Reiter, nutzbar sein. Weiter darf es an den bestehenden Regelungen zwischen Kirchenheerweg und Kiebitzdeich, sowie Curslacker Deich und Neuengammer Hausdeich keine Veränderungen geben“.

In der anschließenden sachlichen Diskussion, wurden noch viele Punkte vorgetragen, die uns in unserer Position noch zusätzlich bestärken.

So wurden u.a. vorgetragen:

-              Wurden von der Verwaltung wirklich alle Anliegerbelange berücksichtigt?

-              Wurden die Belange der Feuerwehr (hier insbesondere der FF-Krauel) berücksichtigt und       beteiligt?

-              Hat man das Umfeld bei Sperrungen Veränderungen berücksichtigt (z.B. den schmalen,           engen und schlechten Straßenzustand vom West-Krauler-Bogen)?

-              Wurde zwischen den in Bergedorf zuständigen Fachabteilungen Einvernehmen hergestellt?

-              Gab es für die neuen angedachten Regelungen einen besonderen Anlass?

-              Wurden die Erfahrungen und Beobachtungen von den zuständigen Polizeiposten abgefragt?

-              Wurde eine Stellungnahme vom ADFC eingeholt?

-              Wurde mit den Reitervereinen gesprochen? (von den anwesenden Reitern wurden keine      Probleme mit den touristischen Radfahrern geäußert, sondern nur mit den Radrennfahrern)

-              Einige landwirtschaftliche und gärtnerisch genutzten Flächen können nur über den     Marschbahndamm angefahren werden, ist das bekannt?

-              Ist innerhalb der Verwaltung geklärt, wenn bisherige Abschnitte für Reiter mit EU – Geldern hergerichtet wurden und nun nicht mehr nutzbar sind, ob eine Rückzahlung ausgeschlossen              ist?

 

Vieles spricht dafür, dass diese Punkte bei der Erstellung der Verwaltungsvorlage keine oder nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Im Ergebnis sind die Teilnehmer der Veranstaltung zu der Ansicht gelangt, dass eine Rücknahme oder gemeinsame politische Ablehnung der Vorlage der beste Umgang hiermit wäre.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern unserer Veranstaltung ganz herzlich bedanken. Wir waren über die hohe Beteiligung der Bürgerveranstaltung positive überrascht und werden im Regionalausschuss das geäußerte Meinungsbild der Bürger vertreten.



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