CDU Bergedorf News

13.02.2014

Zufrieden leben im Stadtteil - Bezirkstag mit Dietrich Wersich und Dennis Gladiator in Bergedorf

Von: Dennis Gladiator MdHB

„Zufrieden Leben im Stadtteil“ war sowohl die Frage als auch die Botschaft, die Dietrich Wersich, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion mit seinem Besuch in Bergedorf verband. Auf Einladung des Bergedorfer Wahlkreisabgeordneten Dennis Gladiator besuchte Dietrich Wersich verschiedene Institutionen und Betriebe im Bezirk, um sich vor Ort ein Bild zu verschaffen.

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Die erste Station war die Bergedorfer Tafel. Die Tafel gibt jährlich bis zu 600 Tonnen Lebensmittel an Bedürftige aus. Zwei Mal in der Woche versorgen die rund 130 ehrenamtlich aktiven Mitarbeiter 100-150 Personen und leisten damit einen wichtigen Beitrag. Für die Hilfebedürftigen ist nicht nur die Speiseausgabe entscheidend, die Tafel ist ebenso ein wichtiger sozialer Kontaktpunkt.

In Bergedorf gibt es viele alteingesessene Betriebe und insbesondere das Handwerk stellt einen wichtigen Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktor dar. Davon ausgehend, führte die Tour zu dem Handwerksbetrieb Carl Benson & Sohn. Der Metallbau-Betrieb von Andreas Benson produziert individuelle Metallprodukte und hebt sich damit von der Produktion von Massenprodukten ab. Im anschließenden Gespräch war dem Inhaber Carl Benson, neben der allgemeinen Lage von Metallbau-Betrieben und der Konkurrenzsituation am Markt, insbesondere die Ausbildungssituation junger Menschen ein wichtiges Anliegen. Ein zweiter Eindruck des Mittelstandes in  Bergedorfer konnte durch die Betriebsbesichtigung bei der Glaserei Sommer erlangt werden. Abgerundet wurde das Thema Wirtschaft durch ein Hintergrundgespräch mit dem Verein Wirtschaft- und Stadtmarketing für Bergedorf und der Feststellung, dass Bergedorf über seine Flächenpotenziale für Gewerbe hinaus, als für Hamburg wichtiger Standortfaktor, auch für andere Wirtschaftszeige, gesehen werden muss.

Vor dem Hintergrund der Einsparungen des Senats im sozialen Bereich besuchten Dietrich Wersich und Dennis Gladiator am Nachmittag das Bürgerhaus Allermöhe und informierten sich sowohl über die Arbeit des Hauses als auch über die Gesamtsituation im Stadtteil. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand natürlich die gegenwärtige Finanzierungsnot der chronisch unterfinanzierten Bürgerhäuser in Bergedorf, die unter den Kürzungen leiden.

Ein gelungener Abschluss des Bezirkstages bildete die abendliche Diskussionsveranstaltung im Bergedorfer Schloss mit über 60 interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Im Dialog mit den Bürgern wurden für Bergedorf wichtige Themen diskutiert, diese reichten von einer Takterhöhung der S2, den zukünftig gebührenpflichtigen P+R Anlagen über die Verschlechterung der Buslinien in Bergedorf bis hin zu dem von der SPD ignorierten Bürgerentscheid Windkraft. Dietrich Wersich und Dennis Gladiator bezogen klar Stellung und stellten fest, dass die CDU weiter hinter den Bürgerinitiativen stehe und die bis zu 180 Meter hohen Windkraftanlagen ablehne. Weiterhin setzt sich die CDU für eine Verbesserung der S-Bahn-Anbindung Bergedorfs ein und lehnt die vom Senat beschlossene Gebührenpflicht für P+R Anlagen. Aber auch übergeordnete Probleme, wie der tragische Tod des Mädchens Yagmur und die politisch motivierten Krawalle mit der unerträglichen Gewalt gegen Polizeibeamte bewegten die Bürgerinnen und Bürger.  

Im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen zu den Bezirksversammlungen am 25. Mai machten Dietrich Wersich und Dennis Gladiator an einigen Beispielen deutlich, dass es aus Sicht der Bezirke einen Politikwechsel geben muss. So hätte der Bezirkliche Ordnungsdienst gestärkt und nicht abgeschafft werden müssen, damit die Bezirke selbst für Sicherheit und Ordnung auf Spielplätzen, Wegen und in Grünanlagen sorgen können. Zudem brauchen die Bezirksämter mehr Personal und Finanzmittel, um die ihnen zugewiesenen Aufgaben ordentlich erfüllen zu können. Im Bereich der Stadtentwicklung müsse stärker darauf geachtet werden, dass der gewachsene Charakter von Quartieren und Stadtteilen nicht verloren geht und die soziale Mischung erhalten bleibt.

Für die CDU in Hamburg und Bergedorf sind die Bezirke der Ort der Bürgerbeteiligung und darum müssen mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten vor Ort geschaffen werden, um eine echte Beteiligung zu ermöglichen.

Fotos vom Bezirkstag in Bergedorf



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